MENTALE BEGLEITUNG

Mentale Unterstützung zur Ihrer physiotherapeutischen Behandlung

„Die Seele spricht zum Körper, geh Du voran, auf mich hört dieser Mensch nicht.“ Wir müssen oft davon ausgehen, dass eine Krankheit viel früher beginnt, als es uns die körperlichen Symptome glauben machen wollen. Häufig werden die ersten Warnsignale übersehen. Weit verbreitet auch das ABTUN gewisser Signale. Denn ganz einfach auf den Punkt gebracht. Haben Sie noch Zeit zum KRANKFEIERN?

Heute wachsen die Anforderungen. Immer mehr Leistung, Informationsverarbeitung und eine schnellere Zeit gaukeln uns vor, dass auch wir damit mehr schaffen. Die vielzitierte Multitasking-Fähigkeit wird mehr und mehr zum Kulturgut entwickelt. Aber ist das gut? Ist es nicht so, dass wir unsere wahre Aufmerksamkeit nicht nur einfach aufteilen? Am Ende 5 Dinge nur mit 20 % der nötigen Achtsamkeit ausstatten?

Bringen wir es auf den Punkt. Wir sind nicht mehr leistungsfähiger, nur der Stress treibt uns zu immer mehr Höchstleistungen. Dann kommt es oft zur Krankheit, denn welches Ventil außer diesem lassen wir denn noch als akzeptiert stehen.  Genau das weiß ihre „Mentale Ausstattung“. Egal wie Sie diese nennen: Seele, Intuition, Schutzengel, …!

Hintergründe für „noch-Besser-Wisser“:

Akuter Stress aktiviert Fresszellen des Immunsystems, die für die Proteinproduktion von TNF-Alpha verantwortlich sind. Bei chronischem Stress kommt es zum verzögerten Abbau der Stressreaktionen im Körper bzw. zur dauerhaften Verschiebung der gesamten physiologischen Vorgänge. Das Immunsystem kann nachhaltig gestört werden.

Viele Patienten machen sich große Sorgen und haben Zukunftsängste

Wie wird sich ihre Krankheit entwickeln? Wie lange werden sie sich selbst versorgen können? Wird ihre Einschränkung immer mehr zunehmen und letztendlich in einer Katastrophe enden? Sehen Sie es doch einmal so:
„Ihre Ängste sind wie Drachen, die einen wunderbaren Schatz bewachen!“

Das heißt aber auch, dass die Drachen aufhören Feuer zu spucken, wenn Sie ihnen den Anlass dazu liefern. Oft wird die physiotherapeutische Behandlung bestenfalls mental begleitet.

All das gehört für mich, als Nicht-Kassen-Leistung und wenn von Ihnen gewünscht zum Therapieprogramm dazu. Deshalb habe ich mich hier auch so speziell weitergebildet. Beispiele:

Symptomarbeit

„Eine Möglichkeit zum Umgang mit Krankheiten, Schmerzen und anderen oft nachhaltig störenden Verhaltens- und Körperzeichen bietet die Symtomarbeit. Hier gehen wir dabei davon aus, das Symptome das Verhalten unseres Körpers sind, die uns auf ein dahinterliegendes Defizit, einer „guten Absicht“ unserer „Seele“ aufmerksam machen sollen und wollen. Ignorieren wir diese Symptome oder bekämpfen wir sie mit einfachen Mitteln, wie schmerzlindernde Tabletten oder Cremes u.a. So muss unser Körper zu immer weitreichenderen Nachdruck greifen, um uns letztendlich dann zur Vernunft zu führen.“

Gerald Hüther, Rüdiger Dahlke und Louise Hay sind der Auffassung, das hinter jedem Symptom eine Bedeutung steckt, die eng mit der Beschwerdeweise in Verbindung stehen. Umgangssprachliche Hinweise könnten demnach sein:

Und einen letzten Gedanken möchte ich hier zum Schluss einräumen. Die neue Psychologie zeigt uns, dass Kinder nicht selten Verantwortung für die Unfähigkeiten ihrer Eltern übernehmen. Das heißt weiter, das wir genau hin spüren sollten, was ein Kind und seine Symptomatik mit uns Erwachsenen zu tun haben könnte.

Social Panorama

Der Erfinder des Ansatzes, Dr. L. C. Derks (NL), strebt mit seiner Arbeit an, die auf der Sozial-Psychologischen Basis schon früh verinnerlichten Erkenntnisse in eine eigene Kategorie zu führen. Er ist in seiner genialen Weise sicher einer der Köpfe, die vieles aus dem neurolinguistischen Wissen der aktuellen Hirnforschung und der Humanpsychologie im ganz Allgemeinen vorantreibt. Er schöpft dabei sicher aus seiner Art und allerbester Manier, sich niemals zufrieden zugeben und auch seine Arbeit immer wieder neu und kritisch zu hinterfragen.

Lassen Sie mich versuchen, Ihnen die Idee vorzustellen: Wir sind soziale Wesen, deshalb ist unser Leben voller Menschen. Um uns erfolgreich zwischen ihnen bewegen zu können, brauchen wir eine (mentale) Repräsentation der Menschheit, die uns sagt, wer Menschen sind und wie wir zu ihnen passen.

Wir sollten dabei die einzigartigen Eigenschaften erkennen, die Individuen auszeichnen. Zugleich benötigen wir eine Möglichkeit, unsere Beziehungen mit den Menschen, die uns umgeben, auf eine allgemeine Weise für uns selbst zu denken und mental repräsentieren zu können.

Das genau aber birgt Sprengstoff. Eine Krankheit kann etwas persönlich Wertvolles für uns haben und wird in unserer Psychologie oft im Fokus platziert. Das heißt, wir denken permanent an das, was gerade fehlt. Diese Gedanken werden häufig so zentral, dass wir unserer Leben nicht mehr wirklich wahrnehmen können, denn die Aufmerksamkeit ist mit der Krankheit besetzt.

Die gute Nachricht, es ist möglich für Sie, als Patient diesen Fokus wieder neu auszurichten. So, dass es Ihnen am Ende gelingen kann, die oben und schon zuvor dargestellte gute Absicht wieder in den Fokus Ihrer Aufmerksamkeit zu rücken.